Viva Humanidad auf dem Woodstock Festival in Küstrin (PL)Wir sind dieses Jahr auch auf dem Woodstock Festival in Küstrin (PL) vertreten und werden unseren Verein vorstellen. Unteren anderem gibt es einen Songwriter-Workshop mit Axl Makana(Mutabor), in dem wir mit den Teilnehmern einen zeitgemässen Revolutionssong entwickeln wollen. Ben von den Ohrbotten ist auch wieder dabei. Also besucht uns auf dem Haltestelle Woodstock Festival vom 2.8.-4.8. in der WG Europa. Der Bundespräsident hat sich auch angekündigt. Keep on revolutionary! Übrgens - neue Beiträge unter Bildungsarbeit 2012. News 1/2012Liebe Viva-Humanidad-Freunde und Unterstützer, seit knapp einem Monat bin ich nun schon wieder zurück aus Äthiopien. Bevor die Zeit weiter davon eilt, will ich Euch über die aktuellen Entwicklungen in Äthiopien informieren. One school for the future··->Fotos Die positive Entwicklung an unserer Partnerschule Koyo in Äthiopien hat sich vor Ort herum gesprochen. Immer mehr Familien schicken ihre Kinder nach Koyo. Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Schülerschaft um 70! auf 370 SchülerInnen an. Das ist super. Allerdings platzen dadurch die ohnehin dürftigen Räumlichkeiten aus allen Nähten. Da der Neubau von der Dorfgemeinschaft allein nicht getragen werden kann, die regionale Schulverwaltung keine Unterstützung bietet, wurde ich gefragt, ob VivaHumanidad helfen kann. Um eine nachhaltige Lösung zu initiieren, habe ich mit dem seit drei Jahren in Äthiopien lebenden Landschaftsarchitekt Günter Quentin gesprochen. Begeistert von der Koyo-Schule und dem Engagement von VivaHumandiad hat er ein ökologisches Baukonzept für die Klassenräume entwickelt, welches auf einer traditionellen Lehmbautechnik und Grasdachkonstruktion basiert. Letztere bietet Schutz vor Hitze in den Sommermonaten und vor Lärm in den Regenmonaten. Zugleich lässt sich durch diese Konstruktion Regenwasser als Trinkwasser gewinnen. Da wir unser Engagement als Hilfe zur Selbsthilfe verstehen, setzt auch dieses Projekt die Mitarbeit der Dorfgemeinschaft voraus. Daher werden alle Bauarbeiten mit Hilfe der Menschen vor Ort durchgeführt, die gleichzeitig neue Bautechniken erlernen. In einer Vereinbarung zwischen der Koyo-Gemeinde und VivaHumanidad wurde die Zusammenarbeit für dieses neue Projekt schriftlich fixiert und Herr Quentin als Bauleiter für den ersten Prototyp dieser Öko-Klassenräume benannt. Dank seines ausschließlich ehrenamtlichen Engagements konnten die ersten Bauschritte im Mai eingeleitet werden. Die Fertigstellung soll bis Dezember 2012 erfolgen. Projektstand: One tree for the future Zusammenarbeit mit Green Ethiopia Für die Realisierung des von der UNESCO ausgezeichneten Projektes „one tree for the future“ hat VivHumanidad im Januar 2012 eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Green Ethiopia vereinbart. Green Ethiopia ist seit 20 Jahren im Bereich Aufforstung in Äthiopien tätig. Ich hatte während meines diesjährigen Aufenthalts in Äthiopien mehrere Treffen mit dem Projektmanager Simon Pfister und der Schulleitung von Koyo. Folgende Ziele wurden für die Zusammenarbeit vereinbart:
Aktuell ist ein Antrag von der Dorfgemeinschaft zu erarbeiten, in dem Verantwortlichkeiten und Organisationsstrukturen innerhalb der Dorfgemeinschaft für die Projektdurchführung schriftlich zu fixieren sind. Das stellt eine große Herausforderung für die Koyo-Gemeinschaft dar, in der traditionsweise alles per Handschlag geregelt wird. Zur Unterstützung wurde von VivHumandiad ein detaillierter Fragenkatalog als Leitfaden erarbeitet. Die Fertigstellung des Antrages stellen unsere äthiopischen Projektpartner für September 2012 in Aussicht. Was sonst noch… -> Fotos Koyo-Lehrer bilden sich erfolgreich in der englischen Sprache fort Nach dem Abschluss des ersten Weiterbildungslehrganges 2011 nehmen ab 04.02.2012 vier Lehrer der äthiopischen Partnerschule an einen weiterführenden Kurs (Level 2) teil. Vom zuständigen Manager vom British Council in Addis Abeba (Mr.Berhanu) wurde bestätigt, dass alle Kursteilnehmer den ersten Kurs erfolgreich abgeschlossen haben. VivaHumanidad übernimmt die Kosten für Kursgebühren, Transport, Unterkunft und einen Teil der Verpflegungskosten. Koyo-Schüler entdecken Wasserfarben zum Malen Ich hatte in Addis Abeba neben drei Volleybällen mit dazugehörigen Luftpumpen, 370 Schreibheften, 8 Schreibblöcken und 410 Kugelschreibern auch 10 breite Pinsel und vier Eimer Farben für eine Malaktion an der Koyo-Schule eingekauft. Die Wasserfarben und Holztafeln verursachten zunächst ratlose Gesichter bei Lehrern und Schülern, die zuvor noch nie mit derartigen Materialien gearbeitet hatten. Das Erstaunen wich jedoch schnell reger Malaktivität. In wenigen Minuten entstanden bunte und zum Teil äußerst expressionistische Bilder.
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